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| FIRMENNEWS |
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Duale Ausbildungsmodelle, Lehre mit Matura und innovative Lerninhalte lassen die Karriere mit einer Techniklehre in neuem Licht erscheinen. FACTORY Education im Gespräch mit zwei jungen Menschen, die in der Technik Erfolg haben.
„Eigentlich wollte ich ursprünglich Krankenschwester werden. Aber ich hab bei einem Schnuppertag gesehen, das gefällt mir nicht. Erstens konnte ich kein Blut sehen – und außerdem haben mir die kranken Leute so leid getan“, gesteht Jaqueline Keszeg freimütig auf die Frage, warum sie schließlich als junge Frau beim Maschinenbau landete. „Die Entscheidung für den Maschinenbau ist mir schließlich leicht gefallen. Ich habe als Kind schon gerne mit meinem Großvater und meinem Steifvater gebastelt, Teile zusammengebaut oder bei Reparaturen geholfen.“ Dabei hat sie sich offenbar viel Verständnis für die Technik angeeignet. Die dreieinhalb Jahre dauernde Lehre bei KBA Mödling hat Jaqueline Keszeg erst kürzlich mit „Auszeichnung“ bestanden. „Im ersten Jahr war ich in der Lehrwerkstatt, wo im Grundlehrgang unter anderem die Fähigkeiten Drehen, Schleifen und Fräsen vermittelt werden. Danach war ich in der Vor- und Endmontage unserer Banknotenmaschinen“, erzählt die frischgebackene Maschinenbautechnikerin. Bei der Arbeit sind die Anforderungen hoch. KBA Mödling produziert mit rund 700 MitarbeiterInnen Aggregate für Bogenoffsetmaschinen sowie das komplette Programm für den Wertpapierdruck. „Mir hat es schon am Schnuppertag sehr gut gefallen“, erinnert sich Jaqueline Keszeg, deren Stiefvater schon viele Jahre im Unternehmen tätig ist. „Ich fühle mich in dieser „Männerbranche“ sehr wohl. Ich finde es sogar einfacher und unkomplizierter mit Männern zu arbeiten. Wir haben ein sehr entspanntes Arbeitsklima im Unternehmen.“

Jaqueline Keszeg, Maschinenbautechnikerin bei KBA Mödling, hat ihre Lehrabschlussprüfung kürzlich mit „Auszeichnung“ bestanden.
Stefan Klim ist nicht nur am Fußballplatz ein ehrgeiziger junger Mann. Auch bei seinem Arbeitgeber, Otto Bock Healthcare Products GmbH in Wien, zeigt er vollen Einsatz. Seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Werkzeugbautechniker (früher Werkzeugmacher) hat er zu einem Gutteil bereits absolviert. „Ich bin jetzt im dritten Lehrjahr“, erzählt Stefan Klim bei einem Rundgang mit FACTORY Education durch die Lehrwerkstatt und den Werkzeugbau bei Otto Bock. „Man Vater ist Dreher von Beruf. Dadurch hatte ich schon einen Zugang zur Technik – und ich habe schon in meiner Schulzeit alles Mögliche konstruiert.“ Auf Otto Bock kam er durch Recherchen im Internet. „Ich habe eine Bewerbung geschrieben und wurde genommen. Die Ausbildung und die Möglichkeit parallel dazu ein Mal die Woche in Wien die Berufsschule zu besuchen finde ich super.“ Sein Arbeit verrichtet Stefan Klim gemeinsam mit sechs weiteren Lehrlingen in der Lehrwerkstätte, aber auch im Werkzeug-, Prototypen- und Musterbau und Mechanischer Fertigung. „Das Handwerk zu beherrschen ist wichtig. Davon lebt der Werkzeugbautechniker“, sagt Anton Müller, stellvertretender Ausbildungsleiter bei Otto Bock. Dementsprechend breit gefächert ist auch der Maschinenpark, an dem Stefan Klim werkt. So wurde für die Lehrlinge auch eine Maschine mit modernster Steuerungstechnik angeschafft. Stefan Klim hofft darauf, nach seinem Lehrabschluss im Unternehmen bleiben zu können (und seine Chancen stehen gut!). Auf die Frage, was ihm an seiner Arbeit am besten gefällt, denkt er nur kurz nach: „Fräsen mag ich sehr gerne. Aber eigentlich machen mir alle Tätigkeiten hier Spaß.“

Stefan Klim, Lehrling bei Otto Bock Healthcare Products in Wien, verbindet als angehender Werkzeugbautechniker Handwerk und Hightech.
© W. Zissler / FACTORY Education
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